Kreuzweg Halde Haniel 

Der Kreuzweg auf der Halde Haniel ist einzig in seiner Art und Präsentation. In Kupfer geätzte Rohrfederzeichnungen der Ordensschwester und Künstlerin Tisa von der Schulenburg (1903-2001) stellen die Passion Christi dar und werden an jeder der 15 Stationen durch Arbeitsgeräte aus dem Bergbau ergänzt.

Eine Begehung des Kreuzweges an Karfreitag gibt es aufgrund der weiterhin aktuellen Corona-Krise leider auch in diesem Jahr nicht.

So möchten wir stattdessen zum traditionellen Beginn um 9.30 Uhr einladen im Film die Stationen mitzugehen, um auf diese Art und Weise dem Leiden und Sterben Jesu verbunden zu sein.

Der Kreuzweg auf der Halde Haniel

Der Kreuzweg erinnert an die Leidensgeschichte Jesu und an den besonderen Stellenwert der Bergmannstradition im Ruhrgebiet. Die Zeichnungen wurden von Bergleuten im Ruhestand in Kupfertafeln geätzt und von Auszubildenden des ehemaligen Bergwerks Prosper-Haniel in das stilisierte Doppelbockgerüst der benachbarten Schachtanlage Franz Haniel eingearbeitet.

15 Kreuzwegstationen

Die 15 Kreuzwegstationen führen die Halde hinauf zu einem großen Kreuz aus Spurlatten. Jede Station wird ergänzt durch Zitate aus der Arbeitswelt und von besonderen Persönlichkeiten wie Papst Johannes Paul II., Franz Kardinal Hengsbach, Bischof Dr. Hubert Luthe, Nikolaus Groß, Dietrich Bonhoeffer und andere.

Foto: Nicole Cronauge / Bistum Essen

Karfreitagsprozession

Der Kreuzweg steht symbolisch für die traditionelle Verbindung von Kirche und Bergbau im Ruhrgebiet und wird bei der alljährlichen Karfreitagsprozession von zahlreichen Gläubigen gemeinsam mit dem Ruhrbischof des Bistums Essen begangen.

Kreuzweg Stationen

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