I. Station

 

Pilatus wäscht seine Hände

I. Station

Die Kirche muss in ihrer Verkündung, ihrem Wirken unter allen Verhältnissen für die Würde, das Recht und die Freiheit des Menschen eintreten.

Bischof Franz Hengsbach, 4. Oktober 1981

I. Station

Die Kupfertafel an der 1. Station zeigt den römischen Statthalter Pontius Pilatus, der sich vor Jesus die Hände wäscht. In ihrer Darstellung bezieht sich die Künstlerin Tisa von der Schulenburg auf das Matthäusevangelium:
„Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!“ (27,24).
Pilatus folgt der Forderung der Menge und verurteilt Jesus zum Tod durch Kreuzigung.
Neben der 1. Station befindet sich ein Teufkübel. Hierbei handelt es sich um ein Gefäß, mit dem anfallendes Gestein beim Teufen (Herstellen) eines Schachtes gehoben wurde. Bei der Entstehung des Kreuzwegs in den Jahren 1994/1995 stand der Teufkübel als Symbol für die Errichtung eines Bergwerkes im Untertagebetrieb und die Schaffung damit verbundener Arbeitsplätze.

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